· 

London #5

mein Hals schmerzt während ich irgendwie zugedröhnt auf einer Sitz Bank in der U-Bahn Station 'Holborn' sitze. Kenn ich nicht den Ort. Der Bus wär vermutlich schneller, denke ich mir, aber vielleicht steckt er im Stau. Wenigstens müsste ich da nicht umsteigen. Aber jetzt sitze ich hier und die Bahn sollte ich 1 Minute eintreffe. Oxford Circus, Brixton und dann der Bus nach Hause. Ein langer Weg durch die dunklen Gassen Londons Vorstadt. Es ist halb drei. Für die einen erst der Anfang des Abends. Für mich nach einem abenteuerlustigen und erlebnisreichen Abend definitiv das Ende. Meine Glieder sind schwer. Mein Magen rebelliert und ich sehne mich nach meinem wohlbehüteten Bett. Ob meine Mitbewohnerin schon zu Hause ist? Eher nicht. Die Bahn trifft ein. Ich steige etwas schwankend in den Wagon, um dann eine Station später wieder rauszutorkeln. Ich hakte mich gut, spüre aber den Alkohol in meinem Blut, der sich langsan ausbreitet. Der Abend war amüsanter als gedacht. Wir entdeckten mit einer Gruppe unbekannter fünf verschiedene Pubs und Clubs und tanzten und tranken seit 8 Uhr bis zum jetztigen Zeitpunkt. Während die anderen nach wie vor ihr Tanzbein schwingten hatte ich mich aus dem Staub gemacht, um nicht auf der Stelle einzuschlafen. Der Weg war ohnehin mit 80-90 Minuten lang genug. Jetzt stehe ich hier, an die Wand gelehnt, warte auf meinen Anschluss und siniere über diesen Aufenthalt und dessen Zweck nach. Nun grundsätzlich war der Zweck naheliegend, obwohl i h diese Zeilen auf Deutsch verfasse sollten mir neun Monate London dabei helfen mein Englisch perfekt aufzubessern. Und meiner Meinung nach bin ich drauf und dran das zu tun. Ausserdem erhalte ich die Möglichkeit diverse Menschen aus aller Welt kennenzulernen.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Lass deiner Meinung freien Lauf...

Kommentare: 0

Teilen?